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UX Design

Usability

Usability (Gebrauchstauglichkeit) bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt — insbesondere eine Website oder App — von bestimmten Nutzern verwendet werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.


Haben Sie sich jemals auf einer Website verloren — auf der Suche nach einer Information, die eigentlich offensichtlich sein sollte? Oder ein Formular abgebrochen, weil es zu kompliziert war? Das ist schlechte Usability in Aktion. Und für Unternehmen bedeutet schlechte Usability: verlorene Kunden, niedrige Conversion-Raten und schlechtere Google-Rankings.

Was ist Usability?

Der Begriff Usability stammt aus dem Englischen und lässt sich am treffendsten mit „Gebrauchstauglichkeit" übersetzen. Die internationale Norm ISO 9241-11 definiert Usability als das Ausmaß, in dem ein Produkt von bestimmten Nutzern verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Nutzungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.

Auf Websites bedeutet das konkret: Können Besucher das finden, was sie suchen? Können sie es ohne Frustration tun? Und fühlen sie sich dabei wohl? Alle drei Fragen müssen mit Ja beantwortet werden, damit eine Website als gebrauchstauglich gilt.

Die fünf Usability-Kriterien nach Nielsen

Der Usability-Forscher Jakob Nielsen hat fünf Kernkriterien definiert, die bis heute als Standard gelten:

Erlernbarkeit: Wie einfach können neue Nutzer grundlegende Aufgaben beim ersten Besuch bewältigen? Eine gut gestaltete Navigation, klare Beschriftungen und vertraute Muster reduzieren die Lernkurve erheblich.

Effizienz: Wie schnell erledigen erfahrene Nutzer ihre Aufgaben? Effizienz bedeutet kurze Klickpfade, logische Seitenstruktur und keine unnötigen Zwischenschritte — besonders relevant für häufig genutzte Funktionen.

Merkbarkeit: Wenn jemand eine Website längere Zeit nicht besucht hat — wie schnell findet er sich wieder zurecht? Konsistente Designmuster und eine stabile Navigation sorgen dafür, dass Nutzer nicht jedes Mal von vorne lernen müssen.

Fehlerrate: Wie viele Fehler machen Nutzer, und wie schwerwiegend sind diese? Gute Usability bedeutet, Fehler durch klares Design zu verhindern — und wenn sie doch passieren, verständliche Fehlermeldungen zu zeigen (nicht: „Error 404", sondern: „Diese Seite wurde nicht gefunden. Hier geht es zurück zur Startseite.").

Zufriedenheit: Wie angenehm ist die Nutzung subjektiv? Selbst eine funktional einwandfreie Website kann frustrieren, wenn sie sich kalt, unübersichtlich oder veraltet anfühlt. Zufriedenheit ist der emotionale Aspekt der Usability.

Usability-Tests: Wie man Schwächen aufdeckt

Ohne Tests bleibt Usability Spekulation. Die wichtigsten Methoden:

Moderierter Nutzertest: Echte Nutzer erledigen vorgegebene Aufgaben auf der Website, während ein Moderator beobachtet und Fragen stellt. Selbst fünf Testpersonen reichen aus, um 80 % der kritischen Usability-Probleme zu finden.

Heatmaps und Session-Recordings: Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity zeigen, wo Nutzer klicken, wie weit sie scrollen und wo sie abbrechen. Diese Daten sind besonders wertvoll, weil sie echtes Verhalten im natürlichen Nutzungskontext zeigen.

A/B-Tests: Zwei Versionen einer Seite werden an verschiedene Nutzergruppen ausgespielt. Die Version mit höherer Conversion-Rate gewinnt. A/B-Tests sind ideal, um konkrete Designentscheidungen datenbasiert zu treffen.

SUS-Fragebogen: Der System Usability Scale (SUS) ist ein standardisierter Fragebogen mit 10 Fragen, der eine Usability-Punktzahl von 0–100 ergibt. Ein Wert über 68 gilt als durchschnittlich gut; über 80 als ausgezeichnet.

Warum Usability direkt die Conversion-Rate beeinflusst

Schlechte Usability ist teuer. Studien zeigen, dass Nutzer eine Website im Durchschnitt nach 10–20 Sekunden verlassen, wenn sie nicht sofort finden, was sie suchen. Jeder Klick, jedes ausgefüllte Formular und jeder Kauf beginnt damit, dass ein Nutzer den nächsten Schritt versteht und problemlos ausführen kann.

Konkrete Auswirkungen schlechter Usability: Ein Kontaktformular mit zu vielen Pflichtfeldern reduziert die Einsendungen messbar. Eine unklare Navigation erhöht die Absprungrate. Ein nicht mobiloptimierter Checkout kostet E-Commerce-Shops Umsatz. Investitionen in Usability amortisieren sich daher in aller Regel schnell durch höhere Conversion-Raten und niedrigere Absprungraten.

Usability und SEO: Ein unterschätzter Zusammenhang

Google bewertet seit Jahren Nutzersignale als indirekten Rankingfaktor. Websites, die Nutzer schnell wieder verlassen (hohe Absprungrate, kurze Verweildauer), erhalten schlechtere Rankings — unabhängig von ihrer Keyword-Optimierung. Gute Usability ist daher nicht nur für Nutzer, sondern auch für Suchmaschinen wichtig.

Die Core Web Vitals, die Google seit 2021 als offiziellen Rankingfaktor berücksichtigt, messen unter anderem, wie stabil das Layout beim Laden ist und wie schnell eine Seite auf Interaktionen reagiert — beides direkte Usability-Aspekte.

Weiterführende Themen: UX DesignWebsite-Gestaltung: Kriterien für gutes DesignWebsite erstellen lassen

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